IM BLICKPUNKT

Darum zählte Kroatiens Tor nicht

von Redaktion

Toronto – Es läuft die 13. Minute der Nachspielzeit. Kroatien versucht beim Stand von 1:2 gegen Portugal mit letzter Kraft, ein Tor zu erzielen. Noch eine Flanke tief in den Strafraum, Mario Pasalic leitet auf Josko Gvardiol weiter, und der frühere Bundesliga-Profi drückt den Ball ins Tor. Doch Schiedsrichter Espen Eskas entscheidet nach dem Studium der Videobilder auf Abseits. Warum? Den entscheidenden Hinweis bei der Bewertung des vermeintlichen Treffers liefert die Technik im WM-Ball „Trionda“. Durch den eingebauten Chip lässt sich genau erfassen, wann und mit welcher Stärke der Ball berührt wird – während der Flanke auf Pasalic touchierte der Ball den Kopf von Igor Matanovic, und zum Zeitpunkt dieser Ballberührung stand Pasalic im Abseits. „Das nimmt einem den Spaß am Fußball“, sagte Kroatiens Nationaltrainer Zlatko Dalic. Portugals Trainer Roberto Martínez freut sich: „Es ist klar, warum sich der VAR einschaltete. Das ist eines der Beispiele, das zeigt, wie Technologie dem Sport hilft.“SETTERFIELD/AFP, SCREEN

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