Red Bull als Unternehmen ist ziemlich unbeliebt. Keiner mag den Dosen-Plastikklub aus Leipzig. Dazu Milliardenerbe Mateschitz junior mit seiner „Let’s Dance“-Vicky und Obermufti Mintzlaff – Publikumslieblinge schauen anders aus. Sorten wie „Strawberry schwitzig unterm Arm“ ziehen gegen ein Augustiner eh immer den Kürzeren. Aber jetzt haben die Österreicher die Chance, fett Sympathien zu sammeln – wenn sie Jürgen Klopp ohne viel Ablöse-Gschiss freigeben. Wir stellen uns Werbekampagnen wie „Red Bull verleiht Deutschland Flügel“ vor. Oder: „Jürgen kriegt den Adler. Wir behalten die Flügel.“ Dann trinken wir auch die Sonder-Edition „Red Bull Retter-Brause“, die nach nassem Rasen, Zahnpasta-Frische und erdigem Arbeiteraroma schmeckt. Und wenn Red Bull stur bleibt? Dann boykottieren wir die Ösis und trinken Fritz-Kola, powered by Bundeskanzler.