IN KÜRZE

von Redaktion

Adios Ducati: MotoGP-Vizeweltmeister Alex Marquez geht. © Vincent Jannink / AFP

Heiße Silberware: Meisterschalen-Dieb in Berlin vor Gericht. © Uli Deck / dpa

Trophäen-Raub vor Gericht

Berlin – Rund sieben Monate nach dem Diebstahl der Meisterschale der Füchse Berlin steht ein 42-Jähriger vor dem Landgericht der Hauptstadt. Er soll in die Geschäftsstelle des Handball-Bundesligisten am Gendarmenmarkt eingedrungen sein und Bargeld sowie die silberne Trophäe gestohlen haben. Im Prozess geht es insgesamt um mehr als 130 Straftaten, darunter 25 Einbrüche.

Dem Angeklagten wird eine Tatserie zwischen 2023 und 2026 zur Last gelegt. Mit selbst angefertigten Nachschlüsseln soll er in diverse Geschäfte und Gewerberäume im Berliner Stadtgebiet eingedrungen sein, um Wertgegenstände zu stehen. Die Anklage lautet unter anderem auf gewerbsmäßigen Diebstahl im besonders schweren Fall. Ob sich der Mann zu den Vorwürfen äußern wird, blieb zu Prozessbeginn zunächst offen.

Die Trophäe, die die Füchse Berlin Anfang Juni 2025 erstmals gewonnen hatten, galt monatelang als verschwunden. Sie wurde schließlich bei einer Inventur in einem selten genutzten Keller der Geschäftsstelle entdeckt.

MotoGP: Márquez wechselt zu KTM

Barcelona – Vizeweltmeister Àlex Márquez verlässt nach vier Jahren das Ducati-Kundenteam Gresini Racing und wird in der MotoGP KTM-Werksfahrer. Der Spanier geht ab der kommenden Saison für den österreichischen Hersteller auf die Strecke, zur Vertragslaufzeit machte der Rennstall keine Angaben. Der 30-Jährige war 2013 in seiner zweiten Moto3-Saison mit einer KTM gestartet.

„Wir sind unglaublich stolz und glücklich, mit Álex Márquez ein außergewöhnliches Talent für unser Projekt gewonnen zu haben. Alex bringt nicht nur herausragendes fahrerisches Können und Rennintelligenz mit, sondern auch Entschlossenheit und eine Siegermentalität, die perfekt zu unserer DNA passen“, sagte KTM-Motorsportdirektor Pit Beirer.

Hamburg Towers: Käptn von Bord

Hamburg – Basketball-Bundesligist Hamburg Towers hat sich von Benedikt Turudic getrennt. Der Club verlängerte den Vertrag mit dem 29-Jährigen nicht. Damit verliert das Team seinen Kapitän. Der 2,07 Meter große Turudic war vor zwei Jahren nach Hamburg gewechselt und kam in der vergangenen Saison auf 48 Spiele in der Bundesliga, dem Pokal und im Europapokal. Der Deutsch-Kroate hatte zuvor in Weißenfeld, Braunschweig und in Bonn gespielt.

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