La Vanguardia, Spanien: Die Entscheidung, Balogun die Rote Karte abzuerkennen, mag als Kleinigkeit erscheinen, doch dahinter verbirgt sich die Tatsache, dass Trump glaubt, mit Geld sei alles möglich.
Politiken, Dänemark: Für den Aufmerksamkeit suchenden Narzissten im Weißen Haus war der Erfolg perfekt. Auch wenn die „Bromance“ zwischen Trump und Infantino bekannt ist, ist es erschütternd, dass die FIFA dem politischen Druck nicht standgehalten hat.
The Telegraph, England: FIFA-Präsident Gianni Infantino hat den Ruf einer Organisation weiter geschwächt, die bereits unter seinem Vorgänger Sepp Blatter zum Inbegriff von Korruption geworden war. Er sollte zurücktreten.
De Volkskrant, Niederlande: Diese Vorgehensweise ist besonders schmerzlich, da die Disziplinarkommission der FIFA in erster Linie dazu da ist, Fairplay zu gewährleisten. Trump hat gezeigt, dass ihn auch im Fußball Spielregeln nicht interessieren.
La Repubblica, Italien: Infantino hat die Kontrolle über die Situation verloren – vielleicht unvermeidlich. Denn die enge Symbiose mit Trump bringt zwar große Vorteile, aber auch unberechenbare Risiken mit sich, die sich nicht mit einem lockeren Spruch oder einer Mitteilung entschärfen lassen.
NZZ, Schweiz: Der Eindruck, Regelauslegungen könnten an einer WM von der Regierung des Gastgeberlandes beeinflusst werden, ist für den Fußball brandgefährlich. Das Spiel basiert auf der Annahme, dass für sämtliche Mannschaften dieselben Regeln gelten.