Marokkos Superhirn

von Redaktion

Bouaddi fordert seine alte Heimat

Denker und Lenker: Ayyoub Bouaddi (re.). © Krupa/dpa

Boston – 50 Millionen? Da kann Olivier Letang nur müde lächeln. „Nein, das reicht nicht“, sagt der Präsident vom OSC Lille – und wittert mit Ayyoub Bouaddi das große Geschäft. Mit seiner schlaksigen Statur und seiner Wuschelmähne dirigiert der Teenie schließlich Marokkos Mittelfeld schon jetzt wie ein Großer. Seine nächste Bühne: Das Duell im Viertelfinale gegen seine Heimat Frankreich (Donnerstag, 22 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV). Der 18-Jährige wurde in der Nähe von Paris geboren, in Frankreich ausgebildet und er war noch im März Kapitän der U 21-Nationalmannschaft von Les Bleus – nun soll er Mbappé & Co. stoppen. „Ich bin stolz, für Marokko zu spielen“, sagt Bouaddi, der im Mai nicht von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps in den WM-Kader berufen wurde und sich daraufhin für das Geburtsland seiner Eltern entschieden hat.

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