Lichtblick: Fynn Kratochwil. © Fischer/Imago
Hohenstein-Ernstthal – Hoffnung gibt es immer, es muss sie auch geben, egal wie schlecht es aussieht. „Wenn die stirbt, dann wäre es ganz bitter“, sagt Stefan Bradl mit Blick auf die anhaltenden Probleme im deutschen Motorrad-Nachwuchs sorgenvoll. Auch in diesem Jahr gibt es in der WM keinen Fixstarter, wie schon 2024 und 2025, kurzfristig dürfte sich daran nichts ändern.
Und doch sind da Lichtblicke. „Ein kleiner Funke am Horizont ist Fynn Kratochwil, der ganz gute Leistungen in den Nachwuchsklassen zeigt und derjenige ist, der in naher Zukunft definitiv eine Chance bekommen müsste“, sagt der frühere MotoGP-Pilot Bradl vor dem Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring – warnt aber auch.
Kratochwil fährt seit dieser Saison im Red Bull Rookies Cup, Sprungbrett zur WM. Der 15-Jährige aus Mühlhausen in Thüringen schlägt sich ordentlich, ist in der Gesamtwertung Zehnter, darf aber aus Altergründen frühestens 2029 in die WM wechseln.SID