Verkaufsvorbild Real Madrid

München – Der Verkauf von Joao Palhinha an Tottenham ist gescheitert. Damit hat der FC Bayern weiter ein Finanzproblem. Denn wer einkauft, muss auch verkaufen. Rund 100 Millionen Euro wurden für die beiden Neuzugänge Ismael Saibari und Nathaniel Brown ausgegeben, weitsichtig, schnell umgesetzt. Aber weil die Transferbilanz nun natürlich negativ ist, ist Max Eberl als Verkäufer gefordert. Und der Sportvorstand ist gut beraten, sich ein Beispiel an Real Madrid zu nehmen.

Bei den Königlichen nämlich rollt der Rubel selbst für Spieler, die in der vergangenen Saison kein einziges Mal für Real aufgelaufen sind. Knapp 130 (!) Millionen Euro hat Florentino Pérez schon eingenommen. Davon sind die Bayern mit bisher 19 Millionen Euro Einnahmen für Daniel Peretz (8/Southampton), Jonah Kusi-Asare (6/Fulham) und Alexander Nübel (5/Besiktas) weit entfernt. Sechs Millionen Euro von Deportivo La Coruña für Jonathan Asp Jensen und zehn für Noel Aseko von Frankfurt könnten folgen.

Eberl will aber lieber klotzen statt kleckern. Generiert man für Palhina (Wunsch: 17–20), Bryan Zaragoza (13) und Sacha Boey (15) 35 bis 40 Millionen Euro, müsste man zufrieden sein. Mehr könnten Spieler wie Hiroki Ito oder Alphonso Davies in die Kasse spülen.HLR, PK, BOK

Montag, 13. Juli 2026
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