Fifa-Präsident Gianni Infantino hat eine weitere Aufblähung der WM auf dann 64 Mannschaften erneut nicht ausgeschlossen. „Das ist auf jeden Fall ein Thema, das man in den Gremien diskutieren wird“, sagte Infantino dem Schweizer Sender blue Sport. Die Fußball-Welt bestehe nicht nur aus Europa und Südamerika. „Jede Nation soll davon träumen dürfen, bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein“, sagte der 56-Jährige. Vermeintlich kleine Teams wie Kap Verde hätten zuletzt den Beweis geliefert, dass von einer Verwässerung der WM keine Rede sein könne. „Man sieht, dass die Qualität der Teams extrem hoch ist – und sie wird immer höher, überall auf der Welt“, sagte Infantino. Die WM in den USA, Mexiko und Kanada ist die erste mit 48 Mannschaften. Diese Aufstockung von zuvor 32 Teams bewertet Infantino schon jetzt als „Riesenerfolg“.