Zum letzten Mal: Spaß mit Esther und Basti. © Screen
Tschüssikowski, Basti und Esther! Bei der WM müssen nur wenige Wochen nach dem deutschen Aus nun auch echte Qualitäts-Teilnehmer abreisen. Das ist bitter – und einige Fans sagen sogar, sie werden Gianni Infantino vermissen. Aber keine Sorge, da kann man heutzutage medikamentös einiges machen. Jedenfalls haben Esthi, wie wir das kultige ARD-Duo nennen, beim Kane-Messi-Showdown ihr letztes WM-Spiel präsentiert. Wir verraten Ihnen, warum Esther Sedlaczek der Ludger Beerbaum ohne Pferd ist.
– Spaß mit Wummels: Laura Wontorra versprach bei Magenta das „royalste Duell dieser WM: Die britische Krone fordert die amtierenden Könige des Weltfußballs“. Entsprechend königlich war das Vergnügen mit Wontorra und Hummels – quasi mit Wummels, wie die Telekom-Leistungsträger Heinrich-intern heißen. „Wann hast Du Dich zum letzten Mal so auf ein Fußballspiel gefreut?“, erkundigte sich die Moderatorin bei ihrem Experten. Dessen lässige Antwort: „Gestern!“ – bei Spanien gegen Frankreich.
Apropos Frankreich-Rauswerfen: Da zeigte Magenta, dass es ebenfalls einen starken Experten-Schweini hat. Tobi Schweinsteiger fiel die beste Analyse zur spanischen Defensivmaschine ein: „Das war Fußball 3000. Superpressing hinten, Superpressing nach vorne, Umschaltspiel exzellent.“ Besser konnte es nicht einmal Mats Hummels ausdrücken, der gestern zugeben musste: „Irgendeinen Punkt wollte ich gerade noch bringen, jetzt hab ich mich aber verquasselt.“ Lag aber nicht an ihm, wie Wontorra junior zugab: „War meine Schuld. Alte Jörg-Wontorra-Journalistenschule: Nie zwei Fragen in einer stellen.“
– The Final Countdown: Auch wir beherrschen exzellentes Umschaltspiel – von Magenta zum Ersten. Zunächst war man froh, dass es Schweinsteiger 1, der alte Südstaatler, in Atlanta pünktlich ins Stadion schaffte. Das hat zuletzt bei der Jogging-Anreise in Boston nicht ganz geklappt: „Nachdem ich Muskelkater hatte, habe ich mir gesagt: Heute steigst du früher ins Auto.“ Klasse Idee!
Highlight war einer der schönsten TV-Dialoge dieser WM. Schweinis Gedanken zu den bisherigen Leistungen von England und Argentinien: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss.“ Dann der Schwenk zu Esther: „Du machst das ganz anders bei den Sendungen. Du schwebst über diese Balken wie Ludger Beerbaum früher.“ Da hätte seine Esther am liebsten gewiehert vor Rührung: „Deine Bildsprache ist wunderschön.“ Und Basti lieferte Einsichten in seine Hirnkastl-Aktivitäten: „Du glaubst gar nicht, was da alles durch den Kopf geht manchmal.“ Was ihm zu Thomas Tuchel durch den Kopf ging: „Genie und Wahnsinn in einer Person.“
– Der Granaten-Fuss: Wolff Fuss, The Voice of Magenta, musste noch nicht Abschied nehmen – er darf beim Endspiel ran. Das zweite Halbfinale ließ sogar ihn staunen: „Granaten, alles voller Granaten.“ Er beobachtete bei einem „rotzig unperfekten“ Match: „Wieder liegen drei. Es wird viel gelegen.“ Brillant wie gewohnt Magentas redelustiger Schiri-Experte Patrick Ittrich: „Für den Schiedsrichter ist das ein absolutes Drecksspiel.“