Psychokrieg vor Anpfiff

von Redaktion

Rennen der Busse und Attacken im Netz

Kurios: Englands Bus setzte zum Überholmanöver an. © Screen

Atlanta – Schon vor dem Anpfiff des Halbfinal-Krachers lieferten sich England und Argentinien das erste Duell. Genauer: Die Busse mit den Mannschaften drin. Bei der Anfahrt zum WM-Stadion in Atlanta tuckerte der Bus mit den Argentiniern um Superstar Lionel Messi auf der rechten Spur eher gemächlich vor sich hin und musste dann sogar kurz halten. Von hinten kamen die Engländer, setzten zum Überholmanöver an und setzten sich vor die Argentinier.

Im Netz ging es giftiger zu. Die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel bezeichnete die Engländer als „Piraten“. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel auf X. Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland.

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