Auch das noch: Der unzufriedene Max Verstappen im Lego-Auto. © Davies/dpa
Spa-Francorchamps – Vor der Rückkehr an seinen liebsten Ort in der Formel 1 hat sich der Frust bei Max Verstappen zumindest etwas gelegt. „Es war gut, eine kleine Pause einzulegen“, sagte der viermalige Weltmeister mit Blick auf den Grand Prix in Belgien am Sonntag (15.00 Uhr/Sky und RTL). Ein katastrophales Wochenende mit einem Ausfall im weiter schwer fahrbaren Red Bull hatte den Niederländer zuletzt in Silverstone noch richtig wütend gemacht. „Ehrlich, ich hasse diesen Wagen“, fluchte der 28-Jährige im niederländischen Fernsehen nach seinem ernüchternden Auftritt.
Anstatt um seinen fünften WM-Titel zu fahren, muss der einstige Dominator seit Monaten ein Auf und Ab ertragen. „Alles sehr frustrierend“, schrieb er bei Instagram. Einem zweiten Platz in Österreich folgte erneut ein Rückschlag in Silverstone – und prompt wird wieder über Verstappens Zukunft diskutiert. Eine Ausstiegsklausel in seinem eigentlich noch bis Ende 2028 laufenden Vertrag soll einen Abgang nach dieser Saison möglich machen. Wie die Klausel ganz genau aussieht, wurde nie öffentlich bestätigt. Klar scheint hingegen: Läuft es weiterhin so schlecht und das Auto wird nicht dauerhaft verbessert, war es das für Verstappen bei seinem Dauerarbeitgeber.
„Es gibt nichts zu sagen von meiner Seite“, betonte Verstappen bei einer Pressekonferenz in Spa-Francorchamps zu den Plänen für seine Zukunft und zeigte sich bei dem Thema ziemlich wortkarg. Auch weitere Nachfragen beantwortete er eher ausweichend.DPA