New York ist eine der aufregendsten Städte der Welt, kann bisweilen aber etwas anstrengend sein: Jede Ecke ist laut und voller Autos, Chaos und Touristen. Wie gut, dass es einen Ort gibt, um diesem Wahnsinn zu entfliehen: den Central Park! Auf einer Fläche von rund 341 Hektar (Fun Fact: Mit rund 375 Hektar ist der Englische Garten in München sogar noch größer) lässt einen der Central Park kurz runterkommen und bietet etwas Abwechslung vom Großstadt-Dschungel Manhattan.
Ein paar Tiere gibt es hier aber auch: Eichhörnchen, Mäuse und Vögel sieht man in Massen – über manche freut man sich mehr, über andere weniger. Am Donnerstag kam dann aber eine Begegnung hinzu, die mich sehr amüsierte: Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich einen frei lebenden Waschbären, der von meiner Anwesenheit sichtlich irritiert war. Auf frischer Tat ertappte ich ihn nämlich dabei, wie er einen Mülleimer nach Essen durchsuchte. Immer wieder blickte er dabei zu mir herüber.
Seine Absicht konnte ich allerdings nur erahnen: Wollte er mir signalisieren, notfalls auch um sein Abendessen – einen Müllsack voller Abfälle – zu kämpfen? Oder hatte er mich als Fremden und Nicht-New-Yorker identifiziert, vielleicht weil ich keinen Bagel oder Hot Dog in der Hand hielt, und war deshalb genauso überrascht wie ich? Wie auch immer: Nach kurzer Zeit wurde der Waschbär fündig und verschwand mit einer alten Brötchentüte im Gebüsch.