Hans-Joachim Watzke und Bernd Neuendorf. © Weller/dpa
New York – Die Ehrentribüne beim WM-Finale war prominent besetzt, ein Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes wie Präsident Bernd Neuendorf oder Vize Hans-Joachim Watzke nahm aber nicht im Umfeld von Weltverbandsboss Gianni Infantino, US-Präsident Donald Trump oder Spaniens König Platz. Neuendorf (65) ist Mitglied des Fifa-Councils, Watzke (67) gehört zur Uefa-Exekutive. Der DFB befürwortet auch – anders als die überwältigende Mehrheit der 211 Fifa-Mitgliedsländer – eine Wiederwahl von Gianni Infantino als Präsident des Weltverbandes nicht. Nach Informationen des „Guardian“ haben „mehr als 200“ Länder ein entsprechendes Unterstützerschreiben unterzeichnet. Damit dürfte die Wahl Infantinos beim Kongress des Weltverbandes am 18. März 2027 in Rabat/Marokko schon jetzt so gut wie sicher sein. Bislang ist Infantino der einzige Kandidat.