Der Block steht: Deutschland in Serbien. © Andonov/DVV
Belgrad – Ein Lebenszeichen haben die deutschen Volleyballer dann ja doch noch von sich gegeben. Gegen Gastgeber Serbien lag die Auswahl von Bundestrainer Massimo Botti schon 0:2 Sätze im Hintertreffen. Doch in der hitzigen Belgrader Arena drehte das deutsche Team die Partie noch. Ändern konnte das Erfolgserlebnis freilich nichts mehr – auch im achten Jahr hintereinander findet das Finalturnier der Nationenliga ohne die deutschen Männer statt.
Botti, der mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles ein neues Team aufbauen soll, ahnte schon, warum die Hoffnungen auf die Top-8 einmal mehr geplatzt waren. „Wir waren unter dem Strich nicht konstant genug“, sagte er, „auf diesem Niveau rächt sich das.“ Für den Deutschen Volleyball Verband ist das umso ernüchternder, als zuvor aucn die Frauen den Sprung ins Viertelfinale verpasst hatten..
Botti indes sieht die Sache eher als einen Zwischenschritt. „Wir haben drei Jahre Zeit, uns kontinuierlich zu verbessern und das Beste aus den Spielern herauszuholen.“ Die Nationenliga mit den Partien gegen die Allerbesten sieht man in diesem Prozess als optimale Bühne. Nächstes Zwischenziel ist die Europameisterschaft im September. Deutschland trifft dabei in der Vorrunde in Rumänien auf die Gastgeber, Lettland, Frankreich, die Türkei und die Schweiz.RP