Ruder-Star Tufte: Rätselhafter Tod
Oslo – Die Ruderwelt trauert um den zweimaligen Einer-Olympiasieger Olaf Tufte. Der Norweger, einst großer Rivale des früheren Weltmeisters Marcel Hacker, wurde 50 Jahre alt. Laut einer Stellungnahme der Familie, aus der norwegische Medien zitieren, starb Tufte am Dienstag im Nationalkrankenhaus in Oslo, nachdem er tags zuvor bewusstlos an seinem Hof gefunden und von Rettungskräften erstversorgt worden war. Es gab keine Zeugen des Vorfalls. Tufte hinterlässt seine Frau Aina und zwei Kinder. Noch mit 45 war Tufte bei Olympia gerudert, im Doppelvierer.
Weber verblüfft über sich selbst
Luzern – Speerwerfer Julian Weber hat sich mit seinem Fabel-Comeback in Luzern selbst überrascht. „Ich habe gar nicht erwartet, dass ich direkt so weit werfen kann. Denn mir fehlen viele, viele Würfe, schweres Gewichtheben, Sprints und Sprünge“, sagte Weber vor den deutschen Meisterschaften am Wochenende in Bochum-Wattenscheid. Weber hatte am vergangenen Donnerstag im ersten Wettkampf nach einer langen Verletzungspause auf Anhieb bärenstarke 87,04 m geworfen und damit die europäische Jahresbestleistung übernommen.