IN KÜRZE

von Redaktion

Barcelona stellt Neuzugang Adeyemi vor

Barcelona – Karim Adeyemi (24) soll am Mittwoch als neuer Spieler von Trainer Hansi Flick beim FC Barcelona vorgestellt werden. Das bestätigte Clubboss Joan Laporta bei seiner Rückkehr vom WM-Finale in den USA. Adeyemi befindet sich Medienberichten zufolge seit der Vorwoche in Barcelona, den Medizincheck hat er demnach bereits absolviert. Die Katalanen sollen sich mit Borussia Dortmund auf eine Sockelablöse von 22 Millionen Euro geeinigt haben. Neun Millionen Euro könne Dortmund durch Bonuszahlungen einstreichen, hinzu komme eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 35 Prozent. Laporta hatte die Verpflichtung bereits vor einer Woche verkündet. „Wir freuen uns sehr über Adeyemi. Wir haben ihn schon länger im Blick“, sagte der Präsident. Adeyemi sei „gefährlich und schnell“, Sportdirektor Deco habe „die Verpflichtung hervorragend abgewickelt“. Seinen neuen Trainer kennt Adeyemi bestens: Flick berief ihn im September 2021 erstmals in die deutsche Nationalmannschaft.

Gedenkminuten im HSV-Trainingslager

Längenfeld – Spieler und Trainer des Hamburger SV haben in ihrem Trainingslager im österreichischen Längenfeld eine Gedenkminute für zwei Vereinslegenden abgehalten. Der Dienstag war der vierte Todestag der HSV-Ikone Uwe Seeler. Außerdem war am Vorabend der englische Stürmerstar Kevin Keegan im Alter von 75 Jahren gestorben. Er spielte von 1977 bis 1980 für die Hamburger. „Wir gedenken zwei ganz großen Spielern, die nicht nur den HSV, sondern Fußball-Deutschland und die ganze Fußballwelt geprägt haben“, sagte HSV-Vorstand Eric Huwer zu Beginn des Trainings. „Kevin Keegan ist viel zu früh von uns gegangen, ein absoluter Champion. Rest in Peace, ‚Mighty Mouse‘. Und heute ist auch der vierte Todestag von ‚Uns Uwe‘. Über ihn kann man gar nicht genug Worte verlieren. Er hat uns den Wertekompass mitgegeben, dem wir uns verpflichtet sehen.“ Gestern wurde auch Uwe Seelers Ehefrau Ilka in Hamburg beigesetzt. Sie war am 3. Juli im Alter von 89 Jahren gestorben.

Erster Streit bei Hannover 96

Iserlohn – Nach sieben gescheiterten Anläufen will Hannover 96 endlich die Rückkehr in die Bundesliga schaffen. Über die Kaderplanung gibt es aber offenbar unterschiedliche Ansichten. Trainer Christian Titz sagte gleich zu Beginn des Trainingslagers in Iserlohn: „Ich werde da kein Geheimnis draus machen. Wir wissen alle, dass wir noch vier, fünf Spieler im Kader benötigen.“ Nach dem Weggang von fünf potenziellen Stammspielern sei die Kaderstruktur „wirklich schon eng“. Der neue Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt konterte diese Einschätzung zwei Tage später sehr deutlich. „Dass man sagt: Ich möchte besser werden, das unterschreibe ich total“, sagte der 44-Jährige. Aber: „Nur Spieler zu verpflichten, ist nicht des Rätsels Lösung.“

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