IM BLICKPUNKT

Italien hofft auf das Ja-Wort von Pep

von Redaktion

Auf der Titelseite der rosafarbenen Gazzetta dello Sport hatte Pep Guardiola schon ein azurblaues Italien-Trikot an, in der rechten Hand hielt er einen Wimpel in den Landesfarben. Der Titel dazu: „Gebt uns Pep (oder Conte).“ Das Foto war natürlich KI-generiert – aber der Traum der stolzen Azzurri, dass der Startrainer ihre krisengeplagte Nationalmannschaft übernimmt, lebt immerhin. Giovanni Malagò, der neue Präsident des italienischen Verbandes FIGC, hat nun erstmals Verhandlungen mit dem Wunschkandidaten bestätigt. Auch wenn „noch nichts sicher ist“, sei es „richtig und wichtig, einen Dialog zu eröffnen und ihn am Leben zu halten“, sagte Malago im Podcast Vivavoce.

Das Hauptproblem bei den Gesprächen sind offenbar die Finanzen, nachdem der Spanier bei Manchester City über 23 Millionen Euro im Jahr verdient hatte. Der Verband müsste das Budget deutlich erhöhen. Es gebe, so Malagò, „finanzielle Aspekte und Budgetfragen. Zu sagen, dass wir die Zähne zusammenbeißen müssen, ist untertrieben.“ Er sprach von „einer Ausnahme aus offensichtlichen Gründen“.

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