Ernährungstipps von Pogacar & Co.

von Redaktion

Jede Menge Fußball, stundenlange Tennis-Matches und Radfahren, bis der Arzt kommt – eigentlich hätte das mit der Bikinifigur 2026 längst klappen müssen. Das Problem ist nur: Die Millionen verbrannter Kalorien, der Schweiß, das Blut, die Tränen gehen leider nicht auf mein Konto. Höchstens passiv.

Vor dem Fernseher – das habe ich ohne wissenschaftliche Expertise im wochenlangen Selbstversuch erforscht – sinkt der Body-Mass-Index leider kaum, dafür steigt der Appetit. Wussten Sie, dass egal, wo das Fahrrad zu Hause geparkt ist, der Weg zum Kühlschrank immer kürzer ist? Und da Leistungssportler ja auch Vorbilder für uns sind, habe ich zumindest teilweise ein paar sinnvolle Rituale übernommen. Während der Fußball-WM in den USA galt: Keine Hydration Break ohne mich. Statt Powerade gab’s freilich Radler. Apropos Radler: Wenn sich Tadej Pogačar einen Proteinriegel gönnt – ich bin dabei. Und auch Remco Evenepoels Tipp, sich an ganz großen Tourtagen mit einem Esslöffel Nutella zu dopen, finde ich vollkommen legal und sinnvoll.

Nervennahrung braucht der Mensch. Schließlich ist auch beim Zuschauen höchste Konzentration gefragt. Das Adrenalin schlägt Purzelbäume, der Puls schießt sportlich in die Höhe. Egal ob bei den Elfmeter-Duellen der WM, beim allesentscheidenden Matchball im Tennis oder wenn sich das Fahrerfeld der Tour de France schneller einen Alpenpass hinaufquält, als ich mit meinem Radl bergab sause. Sie sehen: Mental bin ich topfit, körperlich ist noch etwas Luft nach oben. Sollte allerdings jemals die Disziplin des passiven Leistungssports olympisch werden – ich wäre bereit.

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