Beachvolleyball bei der DM in Hannover. © Michael/dpa
Hannover – Die Schwimmerinnen und Schwimmer pflügen im „Elimination Race“ durchs Wasser, beim Beachvolleyball wird der Golden Set als Wimmelbild zum Hingucker, und die Rhythmische Sportgymnastik testet das Duo-Format in einer Weltpremiere. Bei den Finals in Hannover präsentieren sich die Sportarten vielerorts in Experimentierlaune.
Das Ziel: Bloß nicht wie die Nordische Kombination enden, die nach dem Anfang Juli beschlossenen Olympia-Aus um ihr Überleben kämpft.
„Es war sehr interessant und bis zum Ende spannend, weil man die Gegner nicht wirklich einschätzen konnte“, berichtete Sieger Björn Kammann, über die Innovation für die Schwimm-Sprinter, die erstmals deutsche Meisterehren in drei K.o.-Runden über 50 m austragen. Wer zu langsam war, schied aus. „Es tut am Ende auch deutlich mehr weh als in einem 200-Meter-Rennen, weil das Laktat zwischendrin durch die Pausen noch einmal deutlich höher springt als gewohnt.“
Eine große Umstellung ist auch das Bild, das sich im Sand bietet. Jedes Beachvolleyball-Team besteht aus zwei Duos, steht es nach zwei Spielen im klassischen Zwei-gegen-Zwei-Format unentschieden, spielen Vier gegen Vier den Entscheidungssatz aus. „Mal gucken, wie das angenommen wird“, sagte Cinja Tillmann.SID