IM BLICKPUNKT

„Ulle“-Bock – null Kritik

von Redaktion

Wenn ein Torhüter des FC Bayern bei einem Spiel einen entscheidenden Fehler macht und am Ende 1:2 auf der Anzeigentafel steht, ist eigentlich logisch, was passiert. Aber weil Sven Ulreich (dpa-Foto) Sven Ulreich ist – und die Testspielpleite bei Wehen Wiesbaden ohnehin allen Beteiligten ziemlich egal war –, konnte der Oldie im Kader von Vincent Kompany am Samstagabend entspannt in Richtung Mannschaftsbus schlendern. Nicht nur, dass es trotz des bösen Patzers vor dem 1:2 durch Lukas Schleimer keinen Vorwurf gab, vielmehr noch: Es wurde nicht mal ein Wort über Ulreich verloren. Kein einziges.

Dabei hatte Ulreich an diesem heißen Sommertag in der „Brita Arena“ genauso oft hinter sich langen müssen wie sein 22 (!) Jahre jüngerer Kollege David Podas-Stiube, der in den ersten 45 Minuten im Bayern-Tor Lehrgeld gezahlt hatte. Ulreich übernahm und war ähnlich schlecht im Spiel. Nach einigen Problemen im Spiel mit dem Ball ließ der Routinier einen harmlosen Abschluss unglücklich abprallen und fing sich den nicht unverdienten Gegentreffer. Lamentieren half nichts – es war sein Fehler. Kein guter Einstand in die wohl letzte Saison im (diesmal rosanen) Bayern-Trikot. Aber wie gesagt: kein Thema!HLR

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