IN KÜRZE

von Redaktion

Andreas Toba. © FABRICE COFFRINI/AFP

Pinguine verstärken ihre Abwehr

Krefeld – Die Krefeld Pinguine aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben den ehemaligen NHL-Erstrundenpick Stuart Percy verpflichtet. Der Defensivspieler aus Kanada war 2011 in der ersten Draft-Runde der nordamerikanischen Profiliga von den Toronto Maple Leafs ausgewählt worden. „Stuart ist genau der Spielertyp, den wir für die Verteidigung gesucht haben. Er ist ein defensiver Allrounder, kann aber auch im Angriffsspiel Akzente setzen“, sagte Cheftrainer Thomas Popiesch. Zwischen 2012 und 2020 war der 33-Jährige für verschiedene Teams in Kanada und den USA aktiv und kam dort auf 143 Torbeteiligungen in 391 Einsätzen. Nach einer Saison in Finnland spielte er zuletzt fünf Jahre in Tschechien. Nicht mehr zum Krefelder Kader zählt künftig der Ex-Münchner Jon Matsumoto (39).

Flatow-Medaille für den „Hero de Janeiro“

Hannover – Große Ehre für Turner Andreas Toba: Der 35-Jährige ist im Rahmen der Finals in Hannover mit der Flatow-Medaille ausgezeichnet worden. Mit der Ehrung würdigt der Deutsche Turner-Bund (DTB) Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um den Turnsport verdient gemacht haben. Toba nahm an vier Olympischen Spielen teil. Größere Bekanntheit erlangte er, als er 2016 in Rio de Janeiro trotz eines Kreuzbandrisses am Pauschenpferd turnte und so einen entscheidenden Anteil am Finaleinzug der deutschen Mannschaft hatte. Im vergangenen Jahr beendete Toba nach Silber am Reck bei der Heim-EM in Leipzig seine internationale Laufbahn. Bei den Deutschen Meisterschaften im Rahmen der Finals am Wochenende gewann Toba Bronze im Mehrkampf und am Reck.

Red Bull findet Marko-Nachfolger

Milton-Keynes – Nachwuchsförderer Gwen Lagrue verlässt Mercedes und übernimmt ab 2027 das Junioren-Programm bei Red Bull. Der 50 Jahre alte Franzose war bei den Silberpfeilen maßgeblich an der Entdeckung und Förderung von WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli sowie dessen Teamkollege George Russell beteiligt. Lagrue werde dem Führungsteam beitreten, hieß es in der Mitteilung von Red Bull. „Gwen ist einer der allerbesten Talenteförderer in der Formel 1“, sagte Teamchef Laurent Mekies: „Ich weiß aus erster Hand, mit wie viel Fachwissen, Führungsstärke und Leidenschaft er sich für die Förderung junger Fahrer einsetzt.“ Bei Red Bull folgt Lagrue auf den Österreicher Helmut Marko, der die viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel und Max Verstappen gefördert hatte. Marko und der Rennstall hatten sich im Dezember nach 20 Jahren getrennt.

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