IN KÜRZE

von Redaktion

Objekt der Begierde: Yan Diomande. © DARLINGTON/AFP

Verbitterter Pirlo: „Kein Kandidat mehr“

Rom – Die Suche nach einem neuen Trainer für Italiens kriselnde Nationalmannschaft versinkt im Chaos. Nach der Absage von Wunschkandidat Pep Guardiola machte nun auch der frühere Weltmeister Andrea Pirlo deutlich, dass er sich nicht mehr als Kandidat sieht. Der 47-Jährige steht wegen vielfältiger Kontakte nach Russland in der Kritik. Der einstige Mittelfeldstar trainiert derzeit für ein Millionengehalt den United FC Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der dem russischen Milliardär Sergej Lomakin gehört. Zudem ist Pirlo globaler Markenbotschafter des russischen Wettanbieters Fonbet, war vor einigen Wochen zu einer Autogrammstunde in Moskau. Auf Instagram wies Pirlo in der Nacht zunächst alle Kritik zurück. Am Vormittag berichtete er, dass er erfahren habe, „dass ich nicht mehr als Kandidat für den Trainerposten im Gespräch bin“. Er ließ jedoch offen, von wem er das erfahren haben will. Die gesamte Debatte verfolge er „mit großer Bitterkeit“.

Diomande: PSG steigt aus, Real ist dran

Leipzig – Shootingstar Yan Diomande ist wie von RB Leipzig erwartet mit den anderen WM-Spielern am Montagmorgen in der Trainingsakademie erschienen. Der 19 Jahre alte Ivorer absolvierte die obligatorischen Leistungstests, auch wenn der Wechsel zu Real Madrid perfekt sein soll. Für 100 Milllionen Euro Ablöse. Der Vertrag soll bis 2031 laufen. Aus dem Poker um den Stürmer, in den anfangs auch der FC Liverpool involviert war, zog sich am Sonntagabend Paris Saint-Germain zurück. PSG dann verärgert aus dem Poker aus. „Die geforderte Ablösesumme und die Gehaltsforderungen waren völlig unverhältnismäßig“, hieß es in einer Stellungnahme.

Schiedsrichter Vincic beendet seine Karriere

München – Nach dem WM-Finale ist Schluss: Slavko Vincic beendet seine Karriere als Schiedsrichter. Das teilte der slowenische Fußballverband mit. Der 46-Jährige leitete vor gut einer Woche noch das Endspiel zwischen Spanien und Argentinien (1:0 nach Verlängerung) und war damit der erste Hauptschiedsrichter seines Heimatlandes in einem WM-Finale. Zum Abschluss seiner Laufbahn wurde Vincic nach Verbandsangaben vom Internationalen Institut für Fußballgeschichte und -statistik als bester Schiedsrichter des Turniers ausgezeichnet.

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