Vor EM: Umbesetzung im deutschen Achter
Varese – Die große Gold-Hoffnung heißt Oliver Zeidler, im Fokus steht aber auch der Deutschland-Achter: Nach sechs Jahren ohne Sieg bei einer großen Regatta will das deutsche Flaggschiff bei der heute beginnenden Ruder-EM zumindest wieder eine Medaille. Vor den Wettkämpfen im italienischen Varese hat der Achter daher noch einmal eine Umbesetzung vorgenommen. Neu im Boot ist Frederik Breuer, der die Position des Schlagmanns übernimmt. „Die ersten Weltcups sind nicht ganz so verlaufen, wie wir uns das erhofft hatten. Mit Freddy bekommen wir einen Typ dazu, der physisch stark ist und internationale Erfahrung mitbringt“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. Bei den Weltcups in Sevilla und Luzern war der Achter zuletzt jeweils auf Platz vier gelandet. Von einem Sieg war das Großboot dabei weit entfernt – so wie bei großen Events schon länger. Hingegen gewann Zeidler diese Saison zwei Weltcuprennen.
WM erneut ohne Russland
Köln – Die Eishockey-WM der Männer im kommenden Jahr in Deutschland findet erneut ohne Russland und Belarus statt. Das gab der Weltverband (IIHF) im Anschluss an eine Ratssitzung bekannt. Begründet wurde die Entscheidung mit „anhaltenden Sicherheitsbedenken und Bedenken hinsichtlich der sportlichen Integrität“ im Falle von Russland sowie „anhaltender Sicherheitsbedenken“ bei Belarus. Beide sind seit 2022 ausgeschlossen.