So überzeugte Eberl den Bayern-Patron

von Redaktion

Hoeneß hatte am Tegernsee gute Laune. © Feil/Imago

München – Mit einer Job-Garantie im Gepäck kann Sportvorstand Max Eberl am Samstag entspannt in den Flieger nach Südkorea steigen – ausgesprochen von niemand Geringerem als Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der in der bisherigen Amtszeit von Eberl öffentlich gerne dessen Chefkritiker war. Wie hat es der Sportchef innerhalb von etwas mehr als zwei Monaten geschafft, Hoeneß & Co. so zu überzeugen?

Eberl nahm sich den Arbeitsauftrag von Hoeneß aus der vergangenen Saison – die Transfer-Aktivitäten frühzeitig zu finalisieren – zu Herzen und konnte mit Nathaniel Brown (23/kam von Eintracht Frankfurt) und Ismael Saibari (25/kam von PSV Eindhoven) äußerst fix zwei Neuzugänge präsentieren. „Wir haben eine perfekte Transferperiode gemacht – wie auch schon letztes Jahr – mit zwei Spielern, die wir gut gebrauchen können“, erklärte Hoeneß.

Außerdem hat Eberl mit Unterstützung von Sportdirektor Christoph Freund mit den Verkäufen von Campus-Talenten wie Noel Aseko (20/für 12 Mio. nach Frankfurt), Jonathan Asp Jensen (20/für 6 Mio. nach La Coruna) und Jonah Kusi-Asare (19/für 6 Mio. nach Fulham) lukrative Verkäufe getätigt. Zusätzlich konnten auch die beiden Ersatzkeeper Alexander Nübel (29/für 6,25 Mio. zu Besiktas) und Daniel Peretz (26/für 8 Mio. nach Southampton) abgegeben werden. „Bis jetzt ist eine ganz schöne Summe zusammengekommen“, so Hoeneß.BOK, PK

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