EM

Fast idyllisch im Freiwasser

von Redaktion

Beste Bedingungen in der Seine

Pariser Wahrzeichen: der Eiffelturm. © Instagram/DSV

Die Wasserqualität der Seine ist besser als bei Olympia.

Paris – Für die Freiwasserschwimmer um Florian Wellbrock sind die Bedingungen bei der EM in Paris deutlich besser als vor zwei Jahren bei Olympia. „Fast idyllisch“ sei die Strecke in einem Nebenarm der Seine, berichtete Bundestrainer Bernd Berkhahn nach dem Training am Sonntag. Die Strömung sei erheblich schwächer, das Wasser wärmer und sauberer als vor zwei Jahren, als weiter flussaufwärts geschwommen wurde.

„Wir sind sehr positiv überrascht, die Bedingungen sind hier komplett andere als 2024“, sagte Berkhahn, seine Schwimmer seien „sehr zufrieden mit der Strecke“. Bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren hatten E.Coli-Bakterien unter anderem bei der deutschen Mitfavoritin Leonie Beck Erkrankungen ausgelöst. Inzwischen ist die Seine an mehreren Stellen zum öffentlichen Baden freigegeben, auch an der EM-Freiwasserstrecke.

Die Werte lagen bei den Messungen in den vergangenen Tagen „im grünen Bereich“, wie DSV-Sportvorstand Christian Hansmann berichtete. Probleme könnte es nur bei starkem Regen geben, dann jedoch haben die Veranstalter – anders als bei Olympia – einen Plan B in petto: Der Bassin de la Villette, das größte künstliche Gewässer in Paris, ist laut Hansmann „als Ausweichstrecke“ vorgesehen.

Wellbrock geht mit heruntergeschraubten Erwartungen ins erste Rennen am Dienstag (10.00 Uhr) über zehn Kilometer. „Er ist sicher nicht in Topverfassung“, sagte Berkhahn über den zuletzt oft kranken 28-Jährigen: „Aber er ist hier sehr motiviert.“SID

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