IN KÜRZE

von Redaktion

Florian Wellbrock. © Thian/dpa

Wellbrock: Versöhnung mit der Seine?

Paris – Eigentlich wollte sich Florian Wellbrock mit Paris und der Seine versöhnen – zwei Jahre nach seinem Olympiadebakel, dem Tiefpunkt seiner grandiosen Schwimmkarriere. Doch die Rückkehr bei der EM steht unter keinem guten Stern, denn der Vierfach-Weltmeister war zuletzt weit von seiner Bestform entfernt. Und wieder grübelt er über das Warum. „Ich war dreimal in dieser Saison krank, das ist für mich ungewöhnlich viel. Das könnte ein Grund sein“, sagte Wellbrock vor seinem ersten Freiwasserstart am Dienstag (10.00 Uhr) über die olympischen zehn Kilometer und fügte an: „Ansonsten ist es wie immer bei mir ein bisschen Rätselraten.“ Wie 2024, als er als Olympiasieger von Tokio und Topfavorit nach Paris gereist war, zuerst im Becken sowohl über 800 als auch über 1500 m Freistil deutlich das Finale verpasste und dann in der Seine um mehr als eine Minute abgehängt wurde. Damals hatte nichts auf eine derartige Enttäuschung hingedeutet. Die Zeiten in der Vorbereitung und im Training stimmten – doch als es darauf ankam, wollte nichts gelingen.

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