FCB-Boss Kasper. © Kunz/dpa
Der FC Bayern will seine Reichweite in Asien ausbauen, neue Fans gewinnen und die internationalen Beziehungen vertiefen. So weit, so normal. Doch warum reist der deutsche Rekordmeister dafür ausgerechnet nach Jeju, dieser kleinen Insel im Ostchinesischen Meer? Marketing-Vorstand Rouven Kasper: „Die Insel ist sehr nachgefragt und extrem viele Fans vor Ort, weil sie rüberkommen können.“ Nach Jeju können Fans nämlich visafrei einreisen, auch Anhänger aus China und Japan werden daher erwartet. Und: Weil die Insel ein beliebter Ferienort ist und als asiatisches Mallorca bezeichnet wird, gibt es täglich Hunderte Verbindungen. „Wir wollten unseren asiatischen Fans gegenüber inklusiv sein. Daher können wir mehrere Themen kombinieren.“ Dazu gehört, die bestehenden Beziehungen in Korea auszubauen. Nach der ersten Reise vor zwei Jahren hat der Rekordmeister vergangenes Jahr ein Büro in Seoul eröffnet.VT