VAR & Co.: Das sind die neuen Liga-Regeln

von Redaktion

Schiedsrichter Slavko Vincic während des WM-Finals. © dpa

Die neuen Regeln in Bezug auf Zeitspiel und persönliche Strafen sorgten während der WM für eine Menge Diskussionen. Die meisten finden nun auch in der 2. Liga und in der Bundesliga Anwendung. Zur Vermeidung von Zeitspiel können Schiedsrichter bei Abstößen und Einwürfen künftig Fünf-Sekunden-Countdowns verwenden. Bei Überschreitung wird aus dem Abstoß eine Ecke für das gegnerische Team – und das Einwurfrecht wechselt.

Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Nettospielzeit: Spieler, die ausgewechselt werden, müssen innerhalb von zehn Sekunden den Platz verlassen. Halten sie sich nicht daran, darf der einzuwechselnde Spieler den Platz erst bei der ersten Spielunterbrechung nach Ablauf einer Minute betreten. Spieler, die auf dem Platz behandelt werden oder eine verletzungsbedingte Unterbrechung der Partie verursachen, müssen das Feld verlassen und nach Wiederanpfiff eine Minute lang draußen warten. Eine Ausnahme bildet der Torwart.

Bei der WM heiß diskutiert, aber trotzdem übernommen: ein mögliches Eingreifen des Video-Assistenten bei ungerechtfertigten Gelb-Roten Karten. Zum einen, wenn die zweite Gelbe Karte eindeutig falsch war, zum anderen im Fall von Spielerverwechslungen. Die von der Fifa neu eingeführte Regelung, die Überprüfung und das eventuelle Revidieren von gegebenen Standardsituationen durch den VAR, wird nicht übernommen. FOTO: WELLER/DPA

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