Nach guter WM gefragt: Jackson Irvine. © Ayman Aref/Imago
Hamburg – Der FC St. Pauli und sein langjähriger Kapitän Jackson Irvine gehen getrennte Wege. Der australische Nationalspieler schließt sich mit sofortiger Wirkung dem japanischen Erstligisten Cerezo Osaka an. „Jackson ist nach seiner Rückkehr von der WM mit dem Wunsch auf uns zugekommen, den Wechsel nach Japan zu realisieren. Nach intensiven Gesprächen haben wir diesem Wunsch entsprochen“, sagte Sportchef Andreas Bornemann.
Marcel Rapp, nach dem Aus von Alexander Blessin neuer Trainer der Hamburger, muss nun einen neuen Kapitän inden. Irvine hatte das Amt seit 2022 innegehabt. Nach dem Abstieg hatte Irvine noch erklärt, auch in der 2. Liga für St. Pauli auflaufen zu wollen. Anschließend spielte er eine ordentliche WM und erreichte mit Australien das Sechzehntelfinale.
Im vergangenen Sommer hatte die lange gute Beziehung zwischen dem Verein und Irvine erstmals Risse offenbart. Die öffentliche Haltung des Australiers zum Nahost-Konflikt sorgte für Unmut bei einigen der Fans. SID