IN KÜRZE

von Redaktion

Trainerin Marie-Louise Eta. © Matthias Koch/dpa

England ein Paradies für Trainerinnen

London – Meilenstein im englischen Fußball: Erstmals in der Geschichte der Women‘s Super League setzen mehr als die Hälfte der 14 Clubs auf eine Cheftrainerin. Nachdem Manchester United die Verpflichtung von Eva Olid bekannt gab, stieg die Zahl der weiblichen Coaches auf acht, sechs Vereine in der höchsten Spielklasse des Landes werden von Männern verantwortet. Die Bundesliga verzeichnet lediglich vier Cheftrainerinnen unter den 14 Vereinen. Union Berlins Marie-Louise Eta war zuletzt auch Interimstrainerin der Männer-Mannschaft, dazu kommen Friederike Kromp (Werder Bremen), Eva-Maria Virsinger (TSG Hoffenheim) und Britta Carlsson (1. FC Köln). Im Vergleich der vier Topligen liegt England deutlich an der Spitze – vor Deutschland auf Platz zwei. In Spanien werden lediglich drei Cheftrainerinnen beschäftigt. In Frankreich ist es vor dem Beginn der neuen Spielzeit derzeit nur eine.

Forlán wieder für Uruguay – aber als Trainer

Montevideo – Der ehemalige uruguayische Stürmerstar Diego Forlán wird Trainer der Nationalmannschaft seines Heimatlandes. Er folgt auf Marcelo Bielsa, der mit der „Celeste“ bei der WM bereits in der Gruppenphase gescheitert war. Forlán blickt auf eine erfolgreiche Spielerkarriere zurück. Der 47-Jährige lief unter anderem für Manchester United, Atletico Madrid und Inter Mailand auf. Mit Atletico feierte er 2010 den Gewinn der Europa League. Bei der Nationalmannschaft war Forlán ebenfalls über viele Jahre ein Torgarant. Mit 36 Treffern in 112 Spielen ist er der drittbeste Torschütze der Geschichte der Auswahl. Als Trainer hingegen ist Forlán bislang noch nicht ins Rampenlicht getreten. 2020 kam es zu einem kurzen Engagement beim uruguayischen Erstligisten CA Penarol, im Jahr darauf trainierte er für einen ebenfalls kurzen Zeitraum einen Zweitligisten.

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