Moritz Strahlemann

von Redaktion

Wasserspringer durchbricht Schallmauer

Voll im Flow: Moritz Wesemann. © Morissard/dpa

Paris – Vor dem letzten Sprung rechnete Moritz Wesemann kurz durch, wie er die Schallmauer durchbrechen könnte. „Ich wusste, es müssen jetzt 90 Punkte werden“, erzählte der Doppel-Europameister nach seinem Triumph vom 3-m-Brett. Der beste deutsche Wasserspringer legte einen fehlerlosen Zweieinhalbfach-Vorwärtssalto mit drei Schrauben, die anspruchsvollste Übung, hin – und auf der Anzeigetafel leuchteten 506,80 Punkte und Rang eins auf.

„Das ist das erste Mal über 500 Punkte international“, freute sich der 24-Jährige, „das ist die Schwelle, wo es Richtung Medaillen in der Weltspitze geht.“ In Paris reichte es gar zum zweiten Gold in Europa (nach dem 1-m-Brett), weil der bis dahin führende Brite Jordan Holden seinen letzten Sprung verpatzt hatte.SID

Artikel 5 von 11