IN KÜRZE

von Redaktion

Köhler: Versöhnt mit China

Paris – Ihr Trauma erlebte Angelina Köhler 2024 bei den Olympischen Spiele: Im Finale über 100 m Schmetterling schnappte ihr, der amtierenden Weltmeisterin, Zhang Yufei die Bronzemedaille um 21 Hundertstelsekunden vor der Nase weg. Ausgerechnet die Chinesin, die zu den 23 Schwimmerinnen und Schwimmern gehörte, die vor Olympia 2021 in Tokio positiv auf Doping getestet, aber nie gesperrt wurden. Das habe „einen miesen Beigeschmack“, meinte Köhler in Paris unter Tränen. Anschließend gab es Hass im Netz. Verarbeitet hat sie inzwischen die Beleidigungen und Bedrohungen durch Internet-Bots – seit bei der WM 2025 in Singapur ein chinesisches Kind ein ein Foto mit ihr wollte. Das sei ihr “Abschluss„ gewesen, “damit bin ich fein“.

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