HEINRICH HEUTE

Die Giesinger Odyssee

von Redaktion

Alle reden von Christopher Nolans Verfilmung der „Odyssee“. Homer (nicht Simpson) in modern, das ist ein Mordsspektakel. Wobei wir ja finden, dass man die Geschichte des GPS-losen Odysseus nochmal verfilmen sollte, als Sportfilm. Der TSV 1860 auf der ewigen Irrfahrt durch die Fußball-Ägäis – doch der Zyklop Polyfem (Hasan Ismaik) blockiert mit einem gigantischen Stein (seinen Anteilen) den Giesinger Heimathafen. Oder Max Eberl beim erfolglosen Spielerverkaufen. Die Sirenen vom Transfermarkt schicken ihm süße Lockrufe. Doch er kann die Götter des Bayern-Olymp nicht beschwichtigen, allen voran Zeus Uli, der „Mittel mehr“ verlangt. Dortmund ist seit 2013 schon länger ziellos unterwegs als Odysseus. Nur die DFB-Odyssee könnte ein gutes Ende nehmen, mit Jorgos Kloppos, dem heimgekehrten König von Ithaka. Bei ihm drücken sogar die Zyklopen ein Auge zu.

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