In Paris gewann Märtens die Gold-Medaille. © Kappeler/dpa
Paris – Den Triumph der deutschen Freiwasser-Staffel mit dem dritten EM-Gold von Kumpel Florian Wellbrock genoss Lukas Märtens noch als Fan mit Eiffelturm-Blick. Von diesem Montag an wird es auch für den deutschen Vorzeigeschwimmer im Becken ernst. Der Olympiasieger von 2024 will seine Paris-Erinnerungen um weitere denkwürdige Momente ergänzen. Das Ziel: an die starke deutsche Performance in der Seine anknüpfen.
„Paris hat natürlich seine ganz eigene Geschichte“, sagt Märtens. „Ich habe da vor zwei Jahren – auch für mich – Geschichte geschrieben.“ Den Sieg über 400 Meter will er sich auch bei der EM schnappen. Märtens wäre auf der Strecke dann gleichzeitig Olympiasieger, amtierender Weltmeister, aktueller Europameister und Weltrekordhalter – mehr geht nicht. „Und bei den 200 Metern habe ich auch noch eine Rechnung offen. Da habe ich noch keine internationale Medaille.“
Los geht es für ihn aber an diesem Montag mit der Staffel über 4×200 Meter Freistil (Finalsession ab 18.30 Uhr/ARD). Die ersten Trainingseindrücke in der französischen Hauptstadt stimmen. „Er hatte jetzt ein paar Schulterprobleme die letzten Tage, aber das wird auch besser“, sagte Bundestrainer Bernd Berkhahn.DPA