Reiterin Isabell Werth. © dpa
„Kranke Welt“: Werth teilt gegen Kritiker aus
Frankfurt – Deutschlands Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth ist kurz vor dem Start der Weltmeisterschaften in Aachen (11. bis 23. August) hart mit den Kritikern der Reitsport-Szene ins Gericht gegangen. Vor ein paar Jahrzehnten „war die Welt eine völlig andere, nicht nur, was die Qualität der Pferde angeht“, bemerkte die bis dato erfolgreichste Dressurreiterin der Geschichte im Interview mit der FAZ. Eben jenes Wort „Qualität im Zusammenhang mit Pferden“ dürfte die 57-Jährige aber heute gar „nicht mehr sagen, ohne Reaktionen in den sozialen Medien auszulösen“, kritisiert sie: „Das ist inzwischen eine kranke Welt.“ Natürlich frage Werth, die mit der deutschen Equipe am Dienstag (8.20 Uhr/sportstudio.de) in den Teamwettbewerb starten wird, „von meinem Pferd Leistung ab. Das muss auch sein, um gemeinsame Ziele zu erreichen.“ Dass „das Reiten eines Pferdes als Tierschutzfrage diskutiert wird“? Für die achtmalige Olympiasiegerin stehe dies „in keinem Verhältnis. Wir werden da von einer kleinen Bubble im Netz bekriegt.“
PGA-Tour: Schmid sichert sich Final-Platz
Greensboro – Der deutsche Golfprofi Matti Schmid hat sich trotz eines Einbruchs bei der Wyndham Championship in North Carolina die Teilnahme am Saisonfinale der PGA-Tour gesichert. Der 28-Jährige aus Herzogenaurach beendete das Turnier in Greensboro nach einem ordentlichen Start zwar nur als geteilter 72., hielt aber eine Woche vor der St. Jude Championship seinen Platz unter den besten 70 Spielern.