Totopokal: Schont Kayabunar die A-Löwen?
Zwölf Tage, vier Spiele, drei Wettbewerbe. Kaum haben sich die neuen Löwen ein bisschen kennengelernt, steht schon der erste Terminstress an. Am heutigen Dienstag gastiert der TSV 1860 in der zweiten Runde des Totopokals beim Nordost-Landesligisten FC Wendelstein (18 Uhr, keine Liveübertragung) – und Trainer Alper Kayabunar steht vor der Frage: einspielen oder rotieren?
Für eine Verschnaufpause gäbe es Kandidaten. Spieler wie Lasse Faßmann, Julian Bell, Raphael Wach oder Emre Erdogan sind seit Beginn der Vorbereitung im Dauereinsatz. Und das Programm bleibt knackig: Nach Wendelstein folgen Memmingen und Aubstadt in der Regionalliga (Freitag/Dienstag), ehe am 22. August Holstein Kiel im DFB-Pokal wartet. Andererseits könnte Kayabunar das Spiel beim Außenseiter nutzen, um Nachzüglern Spielpraxis zu verschaffen. Mark Gevorgyan, Moritz Seiffert und Felix Weber stießen erst spät zur Mannschaft, Tunay Deniz fehlte lange verletzt. Auch Torhüter Vitus Eicher hat Trainingsrückstand.
Für die Stammelf wiederum wäre Wendelstein eine weitere Gelegenheit, Abläufe einzustudieren. Schließlich kamen auch Dennis Dressel und Michael Eberwein spät und verpassten große Teile der Vorbereitung. Kayabunar muss also früh in der Saison den Spagat schaffen: Kräfte schonen, Neuzugänge integrieren – und trotzdem eine Mannschaft einspielen. Wendelstein wird damit zum Casting unter Wettkampfbedingungen.ULK