Gegen Paris gewann der FCB mit 2:0. © HAIST/Imago
München – Die neue Heimat der Bayern-Frauen im Sportpark in Unterhaching soll innerhalb der nächsten drei Jahre zum Machtzentrum im deutschen und europäischen Frauenfußball werden. Daran ließ Präsident Herbert Hainer im Rahmen des Eröffnungsspiels gegen Paris FC (2:0) keinen Zweifel. „Wir setzen neue Standards und europäische Maßstäbe. Wenn alles fertig ist im Jahr 2029 und das neue Performance Center gebaut wurde, dann ist das eine Revolution im deutschen Frauenfußball!“
Der FC Bayern wolle den Frauenfußball in Deutschland vorantreiben: „Wir brauchen bessere Stadien, dann kriegen wir auch mehr Fans – und dann kriegen wir auch eine bessere TV-Vermarktung.“ Und eine bessere Vermarktung bedeutet höhere TV-Gelder. „Da bedingt eine das andere“, stellt das Vereinsoberhaupt klar: Deswegen – und das soll jetzt überhaupt nicht arrogant klingen – sehen wir uns schon auch beim Frauenfußball als die Lokomotive, die das Ganze anschiebt.“
Alleine wird es der FC Bayern aber nicht schaffen, das weiß auch Hainer. „Borussia Dortmund hat eine Mannschaft gegründet und spielt künftig hoffentlich auch in der Bundesliga. Union Berlin investiert ebenfalls stark in den Frauenfußball. Da sieht man das enorme Potenzial.“ Das haben auch die Zuschauerzahlen am Freitag gezeigt: 6000 Fans waren vor Ort.BOK, PK