HEINRICH HEUTE

Neues von der Steuer-Bundesliga

von Redaktion

Sie haben es gestern in Ihrer Lieblingszeitung gelesen: „Steuerschock für Vereine!“ Wir haben uns sofort Sorgen um das angegriffene Festgeldkonto des FC Bayern gemacht. Aber für Profiklubs ändert sich ja praktisch nichts. Ob die steuerliche Freigrenze von 5000 auf 1000 Euro gesenkt wird, also aufs 20-Minuten-Gehalt von Harry Kane, ist an der Säbener nicht so entscheidend. Da hat Finanzminister und Bayern- Verwaltungsrat Lars Klingbeil gut vorgesorgt. Aber vielleicht sollte man Fußballklubs nach Erfolg besteuern. Wer mehr gewinnt, zahlt auch mehr. So könnte der FC Bayern den Bundeshaushalt sanieren, und die Bundesliga wird wieder spannender. Ab Tabellenplatz 1 greift automatisch die Reichensteuer von 90 Prozent. Wer die Meisterschale länger als drei Jahre behält, muss eine Substanzsteuer zahlen, um die Kommunalfinanzen von Gelsenkirchen zu retten.

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