München – Es ist gar nicht so lange her, da machte man sich noch Sorgen um das weltberühmte Festgeldkonto des FC Bayern. Mega-Transfers und sündhaft teure Vertragsverlängerungen hatten den Betrag massiv schrumpfen lassen. Doch die Münchner Verantwortlichen hauten noch rechtzeitig die Bremse rein und fuhren einen strengen Sparkurs. Mit Erfolg. Ansonsten wäre es kaum möglich, den Sportpark in Unterhaching als neue Heimat für die Frauenmannschaft zu erwerben (siehe links), parallel dazu den Profitrakt an der Säbener Straße umfangreich zu modernisieren und zusätzlich ein neues Basketball-Leistungszentrum an der Ingolstädter Straße zu bauen.
„Der FC Bayern war immer dafür bekannt, dass er auch wirtschaftlich sehr vernünftig agiert. Und wir haben immer noch ein bisschen Geld auf dem Festgeldkonto“, sagt Präsident Herbert Hainer und begründet den Bau-Turbo der Bayern wie folgt: „Alles, was wir besitzen, haben wir selbst bezahlt – und es ist schon alles abbezahlt.“ Genauso werde es laut Hainer mit dem neuen Performance Center der Basketball-Abteilung ebenfalls gehandhabt.BOK, PK