Die Sonne geht gerade auf, als Nathalie Pohl in Frankfurt in den Main springt. Kurz nach 6.00 Uhr startete die Extremschwimmerin am Dienstag ihre Fluss-Challenge „Rivers: Frankfurt to Cologne“. Rund 200 Kilometer will die gebürtige Marburgerin in vier Tagen von Frankfurt nach Köln schwimmen – durch Main und Rhein.
Angst hat die 31-Jährige nicht, aber Respekt. „Man weiß nie genau, was einen da draußen erwartet“, sagt sie kurz vor ihrem Start. Und dennoch gilt für sie: „Wenn wir keine Risiken eingehen, dann können wir auch nichts gewinnen.“ Es gibt einen ernsten Hintergrund. „Dieses Jahr gibt es leider so viele Badetote“, sagt Pohl. Mit ihrer Challenge will sie daher auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens aufmerksam machen und Spenden sammeln.BRÜCKNER/DPA