Supercup: PSG hat noch nicht genug vom Gewinnen

von Redaktion

„Ich war‘s“: Siegtorschütze Doué. © FRANCK FIFE/AFP

Salzburg – Neue Saison, alte Supermacht: Die Titelsammler von Paris Saint-Germain reiten ihre Erfolgswelle auch zum Beginn der Spielzeit 2026/27 weiter. Im Finale des europäischen Supercups setzte sich der Champions-League-Sieger gegen Europa-League-Gewinner Aston Villa mit 2:1 (1:1) durch – damit startete die erste Spielzeit nach der erfolgreichsten Saison der Klubgeschichte gleich wieder mit einem Triumph.

Nach fünf Titeln im Vorjahr schossen Chwitscha Kwarazchelia (20.) und Désiré Doué (61.) Paris am Mittwochabend in Salzburg zum Erfolg. Youngster Brian Madjo hatte zwischenzeitlich für die aufmüpfigen Engländer ausgeglichen (45.).

PSG ist erst der dritte Klub, dem die Titelverteidigung im Supercup gelungen ist. Seit der Einführung des Wettbewerbs 1973 schafften das bislang nur die AC Mailand (1989 und 1990) und Real Madrid (2016 und 2017). Gleichzeitig behielt zum achten Mal in Serie der Königsklassensieger die Oberhand, den letzten Sieg des Außenseiters hatte Atlético Madrid 2018 gefeiert (4:2 n. E. gegen Real Madrid).

Der Pariser Erfolgstrainer Luis Enrique hatte nicht weniger als die maximalen Ambitionen vorgegeben. „Wenn man sich die Geschichte ansieht, ist es schwer, immer zu gewinnen. Aber genau das wollen wir anstreben“, sagte der Spanier.

Neben der Titelverteidigung in der Champions League hatte Paris 2025/26 die Meisterschaft, den europäischen und den französischen Supercup sowie den FIFA-Interkontinentalpokal gewonnen. SID

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