Reiten als H-A-M-M-E-R-Erlebnis

von Redaktion

In der Dressur rückt eine Debütantin in den Blickpunkt

Die Goldenen Reiter: Frederic Wandres, Katharina Hemmer, Isabell Werth und Raphael Netz (v.l.) feiern ihren WM-Titel. © Stefan Lafrentz/Imago

Aachen – Nach den Jubelarien im Reitsport-Mekka ließen die deutschen Dressur-Helden ihren Feierabend in ruhiger Atmosphäre ausklingen. „Sehr schön“ zelebrierten die Weltmeister um Ikone Isabell Werth und Stardebütantin Katharina Hemmer ihren Titel in einem schicken Aachener Restaurant: „Aber nicht zu lange, da wir am Morgen schon wieder trainiert haben“, verriet Bundestrainerin Monica Theodorescu.

Nach dem Gewinn des 13. WM-Titels für Deutschland liegt der Fokus auf dem Grand Prix Spezial. Und in der ersten von zwei Einzel-Entscheidungen am Freitag (ab 10.50 Uhr) richten sich die Blicke nicht mehr allein auf Werth.

„Es ist ein sehr starkes Feld“, sagte die Rekordweltmeisterin, die in Aachen ihren zehnten WM-Titel feierte, „und es ist sehr aufregend für uns alle.“ Das gilt umso mehr auch für ihre Teamkollegin Hemmer. Bei ihrem ersten WM-Ritt verzauberte die 32-Jährige nicht nur das Publikum. „Ein großartiger Ritt“, schwärmte Werth. Theodorescu benannte ihren neuen Co-Star vorübergehend um. „H-A-M-M-E-R“, buchstabierte sie ihren neuen Namensvorschlag für ihre Reiterin, denn: „Dieser Ritt war wirklich der Hammer!“

Hemmer und ihr 14-jähriger Oldenburger Wallach Denoix zeigten sich von der Größe der Aufgabe unbeeindruckt. Druck? Damit habe sie zum Glück „nicht so viel am Hut“, erzählte Hemmer lässig. Ihr Debüt sei ohnehin „eine Riesenfreude“ gewesen.SID

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