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„Rivalität ist heiß“: Lena Oberdorf über den Supercup

von Redaktion

Lena Oberdorf © dpa

Die erste Titelchance für die Frauen des FC Bayern. Am Samstag (19.30 Uhr/ MagentaSport) steht der Supercup gegen den VfL Wolfsburg an. Unsere Zeitung hat mit Lena Oberdorf gesprochen.

Lena Oberdorf, der Supercup steht an. Die letzte Niederlage der Bayern-Frauen gegen den VfL Wolfsburg liegt nun schon fast zwei Jahre zurück, wie heiß ist die Rivalität noch?

Die ist nach wie vor sehr heiß. Was Wolfsburg in den letzten Jahren in der Summe geleistet hat, muss man erstmal nachmachen. Klar, die letzten Duelle sprechen für uns. Aber der Respekt ist nach wie vor sehr groß, wir wollen zu 100 Prozent an die letzten Leistungen anknüpfen.

Wie schätzen Sie generell die Konkurrenz in der Bundesliga ein?

Mir gefällt Union Berlin, unser Gegner im Eröffnungsspiel, sehr gut. Union hat sich personell gut verstärkt, und sie haben mit Marie-Louise Eta eine gute Trainerin am Start. Von daher wäre es gar nicht so überraschend, wenn sie am Ende relativ weit oben stehen würden. Dazu kommen die üblichen Verdächtigen, Wolfsburg, Eintracht Frankfurt und Hoffenheim. Letzte Woche haben wir im Testspiel beim 1. FC Nürnberg 2:2 gespielt, da haben wir gesehen, dass es auch dort unangenehm werden kann. Die Liga entwickelt sich auf vielen Ebenen in eine gute Richtung, jedes Spiel kann eng werden.

Sie haben zweimal mit dem VfL Wolfsburg im Finale der Champions League gestanden, die Bayern-Frauen haben den Einzug in der letzten Saison knapp verpasst. Was fehlt noch, um den letzten Schritt zu machen?

Es geht um Kleinigkeiten, die letzte Cleverness. Hier mal einen Laufweg blocken, da mal ein bisschen unangenehmer spielen. Wir brauchen diese Einstellung: „Wir sind der FC Bayern München, wir gehen auf den Platz und zeigen, was wir können.“ Das hat vielleicht gegen den FC Barcelona noch ein bisschen gefehlt.

INTERVIEW: CHRISTIAN STÜWE

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