Bleibt entspannt: Dennis Schröder. © Pförtner/dpa
München – Für Basketball-Weltmeister Dennis Schröder ist der nächste Wechsel in seiner 14-jährigen NBA-Karriere keine große Sache mehr. „Die Medien machen es schlimmer, als es ist“, sagte der deutsche Auswahlkapitän. . „Die Teams bezahlen alles für uns, wir leben genauso weiter, wie wir vorher auch gelebt haben. Die Kinder machen Homeschooling, unsere Familie kommt zwei- bis dreimal im Jahr zu Besuch – es ändert sich nichts.“
Schröder wird nach nur einem halben Jahr von den Cleveland Cavaliers zu den Charlotte Hornets getradet. Bereits am Freitag hatten Medien über den Wechsel berichtet. Es ist die zwölfte Station in der NBA für den 32 Jahre alten Point Guard.
„Ich wusste es schon seit einem Monat. Ich glaube, es ist für mich sportlich die bessere Situation“, sagte der Europameister. Zwar sei der erneute Umzug für seine drei Kinder „vielleicht nicht optimal. Aber ich glaube, für mich ist es gut, weil ich dort so spielen kann, wie ich normalerweise spiele.“
Mit der zwölften Station rückt Schröder auch dem NBA-Rekordhalter bei Club-Wechseln näher: Ish Smith spielte in seiner Karriere bis 2024 sogar für 13 verschiedene Clubs. Das kommentierte Braunschweiger entspannt: „So ist das Business.“
Bei seinem Team trifft Schröder auf beiden jungen Deutschen Hannes Steinbach und Christian Anderson (beide 20). „Für die beiden ist das natürlich ein Segen, dass sie jemanden haben, mit dem sie quatschen können – Hannes sogar in der Heimatsprache“, sagte Schröder.DPA