Der Streit im deutschen Fußball um die Rente mit 36 wird lauter. Immer mehr Experten fordern, dass altgediente Profis dann in Ruhestand gehen müssen, um Platz für junge Spieler zu machen. Gesine-Almut Pöppelmann-Kruse (SPD) beklagt: „Deutschland investiert Millionen in den Nachwuchs, der dann Manuel Neuer beim Spielen zuschaut.“ Im Gesundheitswesen ließe sich dadurch viel Geld für Franzbranntwein, Magnesium und Pferdesalbe einsparen. Andererseits droht die Gefahr des Schwarzfußballs, wenn agile Altstars heimlich mit gefälschtem Spielerpass („Nanuel Meuer“) für die Senioren B des TSV Grünwald auflaufen wollen. Die Bundesregierung arbeitet daher am „Rentenpaket Fußball“: Regelaltersgrenze 36, abschlagsfrei nach 500 Bundesligaspielen, Torhüter-Härtefallregelung bis 40 und Aktivrente für Jungsenioren, die höchstens noch 20 Minuten pro Spiel arbeiten dürfen.