Harry Kane bei seinem ersten Teamtraining am Montag. © Hoermann/Imago
München – Die Frage nach seiner Zukunft war natürlich am drängendsten, als Harry Kane am Montagnachmittag erstmals nach der WM und seinem anschließenden Urlaub wieder in München vor die Mikrofone trat: „Beide Seiten sind entspannt“, erklärte der Stürmer, der gleichzeitig betonte: „Wir haben klar gesagt, dass wir nach der Weltmeisterschaft und nach meinem Urlaub reden wollen.“
Die Verhandlungen für einen neuen Vertrag (läuft 2027 aus) sollen daher diese oder nächste Woche beginnen. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Gespräche aufzunehmen, wir haben nur noch ein Jahr Zeit.“ Alles andere als eine baldige Einigung wäre dabei eine große Überraschung, schließlich wollen beide Seiten verlängern.
Und so hoffen Kane und die Bayern, bald ein neues Arbeitspapier unterzeichnen zu können – deutlich offener ist dagegen die Frage, ob sich der Stürmer in diesem Jahr auch individuell krönen kann. Aktuell gilt Kane nämlich als einer der Favoriten für den Ballon d’Or, die höchste individuelle Auszeichnung im Weltfußball.
Wie sieht der Engländer selbst seine Chancen? „Der Ballon d’Or liegt nicht in meiner Hand. Ich habe getan, was ich tun konnte, was die Leistungen angeht“, erklärte Kane. „Natürlich wäre es fantastisch, wenn es klappen würde. Aber letztendlich sind es noch zwei, drei Monate, bis darüber entschieden wird.“
Am heutigen Mittwoch bekommt er zunächst einmal den Goldenen Schuh als bester europäischer Torjäger der letzten Saison überreicht – es dürfte im Rennen um den Ballon d’Or sicher nicht schaden.VT, PK