Verzockt: Atubolu und der Druck auf den SC Freiburg

von Redaktion

Noch vereinslos: Torwart Noah Atubolu. © Alkac/dpa

Freiburg – Sein von Werder Bremen gekommener Nachfolger Mio Backhaus hat kein Problem mit Noah Atubolu. Dieser sei ein „angenehmer Mensch“, erklärte der U21-Nationaltorwart kürzlich. Sein Pflichtspieldebüt im Freiburger Tor wird Backhaus am Donnerstag (20.30 Uhr) beim Playoff-Hinspiel der Conference League beim schottischen Club FC Motherwell geben.

Atubolu, der zu einem größeren Verein wechseln wollte, ist hingegen immer noch vereinslos. In Freiburg ist er trotzdem überall weiterhin wohlgelitten. Doch bei aller Wertschätzung für Atubolu: Die SC-Vorstände Oliver Leki und Jochen Saier wären froh, wenn sie endlich eine Ablöse irgendwo zwischen 15 und 20 Millionen Euro einstreichen könnten.

Doch Atubolu könnte sich verzockt haben. Aus der Premier League gab es offenbar kein passendes Angebot. So lautet das neueste Gerücht, dass Eintracht Frankfurt Interesse an ihm haben soll. Doch ob die SGE die Ablöseforderungen erfüllen könnte? Eher fraglich. Auch Gerüchte um den SSC Neapel oder Olympique Marseille haben sich bisher nicht erhärtet.

Das Problem für den SC: Atubolus Vertrag läuft nur noch bis Sommer 2027, danach wäre er ablösefrei. Weshalb auch ein Leihgeschäft nicht infrage kommt. Der Druck ist entsprechend hoch – und könnte die Ablöse noch drücken.DPA

Artikel 2 von 11