Die Bundesliga hat einen Erfolg im Kampf gegen unlautere Geschäftspraktiken auf dem sogenannten „nichtautorisierten Ticketzweitmarkt“ erzielt. Nach einem langjährigen Rechtsstreit wurde der Klage der Bundesliga gegen die Viagogo AG stattgegeben. Der 29. Zivilsenat des Oberlandesgerichtes München stufte mehrere Geschäftspraktiken als Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht ein. „Mit seinem Urteil stärkt das Gericht die Bemühungen von Clubs und Verbänden für einen fairen, transparenten Ticketmarkt und setzt ein klares Zeichen gegen überhöhte Preise“, ließ die Bundesliga wissen. Dem Unternehmen wurde unter anderem untersagt, Tickets anzubieten, bevor diese von autorisierten Stellen angeboten werden. Zudem darf nicht mit Garantien für Tickets geworben werden, auch suggerierte Verknappung ist verboten.FOTO: IMAGO