IM BLICKPUNKT

Bühne frei: Mourinho vs. Flick

von Redaktion

Seine Magie als Menschenfänger versprüht José Mourinho schon längst wieder wie früher. „Wenn du für ihn spielst, willst du für ihn sterben“, so schwor es Yan Diomande, der neue 125-Millionen-Euro-Stürmer von Real Madrid, im ersten Interview über seinen Trainer. „Weil du seinen Charakter kennst und weißt, wie er ist. Ich bin bereit, für ihn zu sterben.“

Kurz vor dem (leicht verspäteten) Saisonstart für Real Madrid und den ewigen Rivalen FC Barcelona aber hat auch der Rückkehrer Mourinho seine Grenzen erfahren. Er warb intensiv um Rodri, den spanischen Weltmeisterkapitän – doch der entschied sich für Barcelona: und Hansi Flick. Das Duell der gänzlich unterschiedlichen Trainer wird die Saison prägen. Mourinho, der plärrende Mitreißer. Flick, der ruhige Bessermacher.

Zumindest Rodri liegt Flicks Art offensichtlich besser. „Ich habe mit Hansi gesprochen – und natürlich hat er seine Begeisterung darüber zum Ausdruck gebracht, dass ich hierher komme“, sagte der genialische Strippenzieher, in Madrid geboren, nachdem er sich emotional von Manchester City verabschiedet hatte. „Ich freue mich sehr darauf, unter ihm zu trainieren, und bin froh, einen Trainer zu haben, von dem ich glaube, dass er meiner Karriere viel geben wird.“ Die Transfer-Saga des spanischen Sommers war beendet. „Ich habe ein paarmal mit ihm gesprochen, aber als er zweifelte, habe auch ich an ihm gezweifelt“, sagte Mourinho.

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