Marc Kosicke – Intimus von Bundestrainer Jürgen Klopp. © Wiegand/dpa
München – Bundestrainer Jürgen Klopp und sein Intimus Marc Kosicke – eine DFB-Konstellation, die Uli Hoeneß kritisch sieht. „Was mir in der Geschichte nicht gefällt, ist, dass sein Berater Marc Kosicke mit eingekauft wurde“, sagte der FCB-Ehrenpräsident bei Sky. „Der hat eine Spieleragentur und die hat er als Geschäftsführer. Die Anteile auch. Das halte ich für ein Problem. Mir kommt die ganze Geschichte vor wie ein ‚friendly takeover‘. Klopp und Co. haben den DFB übernommen und das halte ich für falsch.“ Zudem wisse er nicht genau, was Kosicke da machen soll, so Hoeneß.
Unsere Zeitung fragte beim DFB nach. „Marc Kosicke wird als externer Berater in einer Schnittstellenfunktion für den Bundestrainer und sein Trainerteam tätig sein“, so der DFB. Darüber hinaus ist er mit der „Bearbeitung von Medienanfragen sowie der Durchführung von Werbe- und Partnermaßnahmen“ betraut.
Man freue sich, mit Kosicke „einen ausgewiesenen Experten“ gewonnen zu haben. „Um sowohl ihn als auch den Verband vor jeglichem Verdacht eines Interessenkonflikts aufgrund früherer oder aktueller Tätigkeiten zu schützen, agiert er aus einer externen Rolle heraus“.
Kosicke soll am 14. August als Geschäftsführer der Agentur „Project Five“ ausgestiegen sein. Laut DFB-Vizepräsident Ralph-Uwe Schaffert seien seine Anteile daran bereits „veräußert“ worden.PK